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Presse
Der Lern-Planet bietet multilinguale Nachhilfe und das, so konstatiert sein Erfinder und Leiter Benjamin Bulgay, als einziges Institut bundesweit. In 20 verschiedenen Sprachen können die qualifizierten Mitarbeiter mit den Kindern lernen. „Die Muttersprache ist für uns, unabhängig von der Herkunft, die Sprache, die die Kinder am Besten können“, erläutert der Pädagoge. Beherrschen die Kinder also die deutsche Sprache nicht ausreichend, um den Schulunterricht zu folgen, wird ihnen der Lehrstoff in „ihrer“ Sprache vermittelt. Zusätzlich gibt es Intensivkurse für Deutsch, um die Integration in die Regelschule zu erleichtern. Oftmals gibt es aber ebenso viele Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, wie in der Muttersprache. „Mix-Sprache“ heißt im Lern-Planet die Lösung für dieses Problem. „So wie die Kinder in einer Mischung der Sprachen reden, so reden wir auch“, erläutert Bulgay. „Wichtig ist für uns, dass die Kinder aber auch deren Eltern sich buchstäblich verstanden fühlen. Mit der Mix-Sprache wird allerdings nur in den ersten drei Monaten gearbeitet, danach wird auf Deutsch umgestellt.“
Wie schwer es ist, ohne ausreichende Sprachkenntnisse in deutschen Schulen zu bestehen, hat Benjamin Bulgay am eigenen Leib erfahren. Mit zehn Jahren kam er Ende 1974 aus der Türkei nach Deutschland und wurde altersgemäß in die vierte Klasse der Schumann-Schule eingeschult. Mit viel Ehrgeiz, Fleiß und Begabung schaffte er es über Haupt- und Realschule bis zum Abitur.
Thema als Doktorarbeit Im Zusammenhang mit seiner Diplomarbeit im Fachbereich Pädagogik untersuchte Bulgay die Entwicklung von Emigranten im Generationsvergleich der letzten 30 Jahre und wurde anschließend ermuntert, dieses Thema als Doktorarbeit auszubauen. Bei der Vertiefung des Themas entwickelte er verschiedene pädagogische Thesen, die er in der Praxis ausprobieren wollte. Im Gemeinschaftszentrum Gewerbeschule startete er mit sieben anderen Mitstreitern ein Nachhilfeangebot für eine Mark in der Stunde. Das war der Anfang vom Ende seiner Doktorarbeit, aber der Anfang eines überaus erfolgreichen Lernprojektes, welches seit 1994 erfolgreich ist. „Der Lern-Planet ist meine Doktorarbeit und ich bin glücklich damit“, lacht Bulgay.
Ein- bis dreimal die Woche werden sie hier einzeln oder in Vierergruppen unterrichtet und das zum Preis von fünf Euro pro Stunde in der Vierergruppe. Schlechte Noten sind (natürlich) der Grund dafür, wenn Eltern nach einer Nachhilfe für ihr Kind suchen. Aber Bulgay hat festgestellt, dass nicht nur Wissenslücken der Grund für schlechte Zensuren sind, sondern oftmals Lernblockaden und Ängste. „Das baut sich über einen längeren Zeitraum auf. Aus Lernlücken, werden Lernblockaden und daraus entstehen Ängste vor Überforderung, vor dem Versagen oder auch die Angst die Eltern zu enttäuschen.“ erläutert der dreifache Vater.
An fünf Standorten In Zusammenarbeit mit den Eltern wird entschieden, welches Vorgehen Sinn macht. Gegebenenfalls auch mit der Unterstützung von Psychologen, Naturheilkundlern und Therapeuten. Dabei ist es von Vorteil, dass sich der Lern-Planet mittlerweile an insgesamt fünf Standorten zu einem regelrechten Kompetenzzentrum entwickelt hat. Im Haus in der Rheinstraße befindet sich das ambulante Therapiehaus (mit Turnhalle und Innenhof), indem Nachhilfe- und Integrationskurse ebenso stattfinden wie heilpädagogische Förderung, Meditation und Erwachsenenbildung. Gearbeitet wird hier, wie überall auf dem Lern-Planeten mit Elementen der Montessori- und der Waldorfpädagogik, sowie mit Lehrmaterialien, die den Schülern aus ihrer Schule vertraut sind.
Mehr Informationen unter www.lern-planet.de
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